Dicker Qualm wabert aus dem Fenster, laute Schreie sind zu hören und eine blutende junge Frau ringt um Luft. Eine schreckliche Szene – aber zum Glück nur die jährliche Großübung der Feuerwehr Wetter in der Evangelischen Stiftung Volmarstein.

„Es ist schon beeindruckend, eine solche Großübung zu beobachten“, so Pfarrer Jürgen Dittrich, Vorstandssprecher der Stiftung. Gemeinsam mit Bürgermeister Frank Hasenberg und leitenden Mitarbeitern der Stiftung beobachtete er den „Einsatz“. Wehrführer Ralf Tonetti, Einsatzleiter Benedikt Danz und Axel Peitz, Sicherheitsbeauftragter der Stiftung erklärten die einzelnen Übungsabschnitte.

Übungsobjekt war das Margaretenhaus in der Hartmannstraße. Das Gebäude steht seit einigen Wochen leer, die Bewohnerinnen und Bewohner sind in das neue Haus in Grundschöttel gezogen. Daher eignet es sich hervorragend für eine solche Übung. Das Haus wurde stark verraucht und Jugendliche des DRK stellten ganz realistisch – mit Schminke und echten Schauspieltalent – die Brandopfer dar. „Für uns sind diese Übungen sehr wichtig“, betonte Ralf Tonetti. Im Margaretenhaus wurden spezielle der Aufbau einer Führungsstruktur an einer unübersichtlichen Einsatzstelle und die Zusammenarbeit von Rettungsdienst und Feuerwehr geübt. Außerdem trainierten die Einsatzkräfte die Orientierung und das Absuchen von Objekten bei „Nullsicht“ und die Arbeit mit tragbaren Leitern.

Jürgen Dittrich: „Den Einsatz, den die Freiwillige Feuerwehr für uns leistet, wissen wir sehr zu schätzen. Die Feuerwehr arbeitet sehr präzise und leistet hervorragende Arbeit und  das alles ehrenamtlich – dafür sagen wir Danke.“

Foto: ESV

 

Vorheriger ArtikelGemeine Diebe stehlen Omas Geldbörse
Nächster ArtikelNeue Tanzkurse im TSZ

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here