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Millionenbetrug bei ABUS?

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Bereits im September hatten Insider von dem Verdacht berichtet, beim Schloss-Spezialisten ABUS habe es einen Fall von Veruntreuung von Firmengeldern gegeben. Ein leitender Mitarbeiter habe Firmengelder in Millionenhöhe veruntreut, hieß es damals. Das Unternehmen wollte das bisher nicht bestätigen. Aus der Geschäftsleitung hieß es lediglich, man habe sich mit sofortiger Wirkung von dem Prokurist Joachim D. getrennt.

Anfang dieser Woche wurde aus Kreisen der Hagener Staatsanwalt bekannt, das man dort seit geraumer Zeit wegen Veruntreuung gegen den Beschuldigten ermittelt. Man habe auch eine Hausdurchsuchung vorgenommen und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Da der Beschuldigte weitgehend geständig sei, könne er bis zum Prozess auf freiem Fuß bleiben, hieß es.

Die Strafandrohung für Untreue in einem besonders schweren Fall sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren vor.

D. hatte rund 25 Jahre für das Unternehmen gearbeitet und war zuletzt als Prokurist für den Bereich Finanzen verantwortlich. Wie das Unternehmen bereits im September mitteilte, habe der Vorfall keinen Einfluss auf die wirtschaftliche Situation von ABUS.

 

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Symbolfoto: Das Landgericht in Hagen. Hier wird wohl in naher Zukunft über den Fall verhandelt werden. Archivbild.

 

 

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