Eine nicht alltägliche Fortbildung stand bei den Feuerwehren Wetter und Herdecke vor kurzem auf dem Programm: Einige Führungskräfte der beiden Wehren hatten die Möglichkeit an einer Wasserrettungsübung der Berufsfeuerwehr Hagen teilzunehmen.

Zusammen mit den Strömungsrettern, einer Spezialeinheit der Wasserrettung in Reihen der Berufswehr, ging es zur Wildwasser-Kanustrecke nach Hohenlimburg. Dort war von den Hagener Kollegen alles perfekt vorbereitet. Nach dem Anlegen der Schutzkleidung, sie besteht aus einem Neoprenanzug, Schutzhelm und Rettungsweste, ging es unter fachkundiger Anleitung ins Wasser. Zuerst an Stellen, an denen noch keine große Strömung vorhanden war. Hier wurden erste Verhaltensmaßnahmen geprobt. Dann wurden die Übungen immer etwas anspruchsvoller. Die Ausbilder natürlich immer in der Nähe, falls doch einmal etwas Unvorhergesehenes passieren sollte. Es wurden zum Beispiel das Durchschwimmen von Stromschnellen geübt, das Aufsuchen von sicheren Plätzen im Gewässer und das Verhalten bei einer Rettung durch die Kollegen. Hierbei führten die Hagener Strömungsretter auch verschiedene Rettungstechniken vor. Mittags waren sich dann die Wetteraner und Herdecker Feuerwehrleute einig: Es war ein perfekter Übungstag! Zwar ganz schön anstrengend, aber höchst interessant und sehr spannend.

Strömungsretter sind speziell ausgebildete Einsatzkräfte in der Wasserrettung. Sie werden zum Beispiel eingesetzt bei der Menschenrettung aus fließenden Gewässern. Auch bei Hochwasser oder größerer Strömung ist ihr Einsatz oft möglich. Die Berufsfeuerwehr Hagen unterhält die größte Strömungsrettereinheit in Nordrhein-Westfalen. Über dreißig Feuerwehrleute sind dort für diese schwierigen Einsatzlagen ausgebildet.

 

Foto: Feuerwehr

 

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