Die Löschzüge II (Volmarstein / Grundschöttel) und III (Wengern / Esborn) wurden am Sonntagnachmittag um 14:54 Uhr zu einem gemeldeten Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus am Ende der Bachstraße im Ortsteil Volmarstein alarmiert.

Durch die ersten Kräfte, welche nach fünf Minuten an der Einsatzstelle eingetroffen waren, konnte festgestellt werden, dass das Feuer in einer Küche im Erdgeschoss ausgebrochen war. Die zwei minderjährigen Kinder (13 und 16) der Familie versuchten noch den Brand zu löschen, was allerdings nicht komplett gelang. Hierbei atmeten die beiden Rauchgase ein, woraufhin diese zur Behandlung an den Rettungsdienst und den Notarzt übergeben wurden. Nach einer ersten Untersuchung vor Ort wurden diese dann in ein Krankenhaus transportiert.

Weitere Personen waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht in der Wohnung, sodass die Einsatzkräfte direkt den Brand bekämpfen konnten. Um weitere Glutnester in einer Zwischenwand entfernen zu können, musste diese durch die Einsatzkräfte geöffnet werden. Der komplette Bereich wurde anschließend noch mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Mittels einem Lüftungsgerät wurde die betroffene Wohnung vom Brandrauch befreit. Aufgrund dessen das die Wohnung derzeit nicht bewohnbar ist, wurde das Ordnungsamt informiert, welche eine Unterbringung der Familie in einem Hotel veranlasst hatte. Weitere Maßnahmen waren für die 40 ehrenamtlichen Kräfte nicht erforderlich, sodass der Einsatz nach guten zwei Stunden beendet werden konnte.

Brandoberinspektor Peter Wösthoff, als diensthabender Einsatzführungsdienst, empfiehlt sich bei dem Ausbruch eines Feuers in Sicherheit zu begeben, die Wehr per Notruf zu alarmieren, Türen sowie Fenster geschlossen zu halten und den Gefahrenort zu verlassen. Trotz des verständlichen Impulses, kleine Brände selbst löschen zu wollen, sollten sich Menschen keiner Gefahr aussetzen.

 

Blitz schlägt in Telefonleitung ein

Das Gewitter über dem Stadtgebiet Wetter bescherte der Löschgruppe Wengern um 17:01 Uhr einen weiteren Einsatz. Der Blitz hatte im Deipenbecker Weg in einen Telefonmast eingeschlagen und diesen nunmehr in Brand gesetzt. Das Feuer konnte durch die zwölf ausgerückten ehrenamtlichen Kräfte schnell abgelöscht werden. Die Einsatzkräfte konnten den Einsatz nach guten 45 Minuten für beendet erklären.

Titelbild: Symbolfoto / Kleines Bild: Vom Blitzeinschlag beschädigter Leitungsmast (Foto: Feuerwehr)