Der Tagesdienst der Feuerwehr Wetter wurde am Mittwoch um 10:00 Uhr zu einer Brandnachschau im Rathaus an der Kaiserstraße alarmiert.

Mitarbeiter hatten dort einen brandähnlichen Geruch im 2. Obergeschoss wahrgenommen und daraufhin richtigerweise die Feuerwehr alarmiert. Der komplette Bereich dort wurde mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Erhöhte Temperaturen oder sonstige Spuren eines eventuellen Brandereignisses konnten dabei nicht festgestellt werden. Im Rahmen der weiteren Erkundung konnte festgestellt werden, dass in einem Büro im 1. Obergeschoss ein neuer Bodenbelag verlegt wurde und dabei ein entsprechender Kleber verwendet wurde, welcher für den Geruch verantwortlich war. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen und die Kräfte kehrten nach einer halben Stunde an den Standort zurück.

 

Der Löschzug II (Volmarstein / Grundschöttel) wurde am Donnerstagabend um 21:49 Uhr zu einem Brandmeldealarm im Klinikgebäude der Evangelischen Stiftung Volmarstein alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte nach sechs Minuten an der Einsatzstelle eingetroffen waren, konnten diese nach einer ersten Erkundung in dem entsprechenden Bereich im Keller eine Rauchentwicklung aus einem Trafobereich feststellen. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde der Löschzug Alt-Wetter nachalarmiert. Durch den Angriffstrupp konnte nach weiterer Erkundung festgestellt werden, dass ein 10 KV-Trafo verraucht war, aber keine Verrauchung im Klinikgebäude selbst vorlag, sodass zu keiner Zeit eine Gefahr für die Patienten bestand, so ein Sprecher der Feuerwehr. Nach dem Eintreffen der AVU, als zuständiger Energieversorger, wurde die Trafostation erneut kontrolliert. Hierbei konnte festgestellt werden, dass es aufgrund einer Überspannung zu einem Brandereignis in einem Schaltschrank gekommen war. Das Feuer war allerdings selbstständig erloschen. Damit waren auch keine weiteren Maßnahmen für die ausgerückten Kräfte erforderlich, sodass der Einsatz nach Rücknahme des vorsorglich aufgebauten Löschangriffs nach guten zwei Stunden beendet werden konnte. Ebenfalls im Einsatz waren ein Rettungswagen und der Notarzt sowie die Polizei.

 

Bild: Im wetterschen Rathaus ist hin und wieder schlechte Luft – diesmal wurde die sogar von der Feuerwehr begutachtet / Archivbild

 

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