Zu mehreren Einsätzen musste die Feuerwehr Wetter seit Freitagabend ausrücken.

Den Anfang machte die Löschgruppe Wengern am Freitag um 18:06 Uhr. Hier wurde von der Kreisleitstelle ein umgestürzter Baum auf dem Ruhrtalradweg gemeldet. Dieses konnte nach Eintreffen der Kräfte dann auch bestätigt werden. Ein ca. zehn Meter langer Baum lag quer über dem Radweg. Die Feuerwehr setzte eine Motorsäge ein und zerkleinerte den Baum. Die Stücke wurden seitlich im Grünstreifen abgelegt, sodass der Radweg nach etwa zwanzig Minuten wieder passierbar war.

Fast zeitgleich wurde auch der Löschzug II, Volmarstein / Grundschöttel, alarmiert. In der Von-der-Recke-Straße hatte in einem Wohnhaus ein Rauchmelder ausgelöst. Die Einsatzkräfte konnten sich durch eine Nebentür Zugang zum Gebäude verschaffen und kontrollierten den betroffenen Bereich in der ersten Etage. Dort war zum Glück aber nichts festzustellen, warum der Melder ausgelöst hatte ist unbekannt. Nachdem die Ausrüstung wieder auf den Fahrzeugen verstaut war, konnten die Einsatzkräfte nach gut vierzig Minuten zu ihren Standorten zurückkehren.

Weiter ging es am Samstag um 14:49 Uhr, wieder im Bereich der Löschgruppe Grundschöttel. In der Goethestraße war in einem Mehrfamilienhaus in einer Wohnung in der dritten Etage eine Person gestürzt. Dieses hatte eine darunter wohnende Nachbarin gehört und versucht, die Person zu erreichen. Weil sich aber niemand meldete, verständigte sie richtigerweise sofort Rettungsdienst und Feuerwehr. Die Feuerwehr öffnete mit einem Spezialwerkzeug schadenfrei die Wohnungstür und der Rettungsdienst konnte den Patienten versorgen. Damit der Patient nicht durch den engen Treppenraum getragen werden musste, wurde er auf einer besonderen Trage mit der Drehleiter nach unten zum Rettungswagen gebracht und dann in ein Krankenhaus gefahren. Eine Stunde waren die Feuerwehrkräfte hier im Einsatz.

Von dieser Einsatzstelle musste die Drehleiter dann gleich zum nächsten Schadensort ausrücken. In der Steinstraße hatte ein Baum ein Hausdach beschädigt und Dachpfannen gelöst. Hier brauchte die Feuerwehr aber nicht tätig werden, der Schaden befand sich auf einem Privatgrundstück und es bestand keine Gefahr für die Öffentlichkeit. Die Bewohner wurden angewiesen, den gefährdeten Bereich nicht zu betreten. Gut zehn Minuten war die Feuerwehr vor Ort.

Um 02:35 Uhr schrillten dann die Funkmelder der Löschgruppe Wengern. Eine vorbeifahrende Polizeistreife hatte in der Oberwengerner Straße einen brennenden Papiercontainer entdeckt und die Feuerwehr nachgefordert. Ein Trupp unter Atemschutz löschte den Inhalt des Containers mit einem C-Rohr und flutete ihn abschließend noch. Nach ca. einer Stunde war der Einsatz für die ehrenamtlichen Kräfte beendet.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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