Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte am Montag um 11:11 Uhr eine starke und ungewöhnliche Rauchentwicklung aus dem Kamin eines Fachwerkhauses im Bereich des Limbecker Weges. Folgerichtig alarmierte er sofort über Notruf die Feuerwehr.

Vor Ort eingetroffen, lies der Einsatzleiter das Gebäude sofort erkunden. Alle Personen hatten zu diesem Zeitpunkt das Fachwerkhaus bereits verlassen. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz näherte sich über die Drehleiter dem brennenden Kamin. Ein Schornsteinfegermeister aus Reihen der Feuerwehr war mittlerweile ebenfalls eingetroffen und konnte so, mit seinem Fachwissen, die Arbeiten unterstützen. Da ein Kaminbrand aufgrund der hohen Temperaturen nie direkt mit Wasser gelöscht werden darf, kehrten die Einsatzkräfte den Schornstein vom Korb der Drehleiter aus. Das so gelöste Brandgut wurde dann von Außen durch eine Reinigungsöffnung entnommen und abgelöscht. Während dieser Arbeiten wurde der Innenbereich des Gebäudes durch Trupps mit Wärmebildkameras ständig kontrolliert.

Nach zwei Stunden war der Einsatz dann abgearbeitet und alle Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst konnten wieder zu ihren Standorten einrücken.

Bereits um 21:31 Uhr am Sonntagabend wurde der Löschzug Volmarstein / Grundschöttel in den Einsatz gerufen. In einem Wohnheim der Evangelischen Stiftung hatte die Brandmeldeanlage Alarm ausgelöst. Hier konnte durch den Einsatzleiter aber schnell Entwarnung gegeben werden. Aus ungeklärter Ursache war ein Druckknopfmelder in einem Treppenraum im dritten Obergeschoss eingedrückt worden. Die Einsatzkräfte kontrollierten den betroffenen Bereich, konnten aber nichts feststellen. Gut dreißig Minuten waren die ehrenamtlichen Kräfte hier vor Ort.

 

Foto: Feuerwehr

 

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