Die Drehleiter der Feuerwehr Wetter (Ruhr) wurde am Freitag, 26.07.2019 um 13:17 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes in die Kaiserstraße alarmiert. Hier war aufgrund eines medizinischen Notfalls eine Person über eine Mauer in die Tiefe gestürzt. Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle war der Rettungsdienst schon vor Ort und die Person war ansprechbar. Mithilfe einer Multifunktionsleiter konnte der Patient selbstständig nach oben klettern und dort dem ebenfalls anwesenden Notarzt übergeben werden. Nach einer kurzen Untersuchung vor Ort wurde er mit dem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gefahren.

Am Samstagmittag um 13:57 Uhr wurde der Löschzug II (Volmarstein / Grundschöttel) und die Technische Hilfeleistungsgruppe mit dem Rüstwagen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in Höhe der Autobahnauffahrt Volmarstein alarmiert. Aus bisher ungeklärter Ursache war es auf der Straße „An der Kohlenbahn“ zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Skoda und einem VW gekommen. Insgesamt vier verletze Personen, wurden durch die Einsatzkräfte versorgt. Alle Personen konnten ohne schweres Gerät aus den Fahrzeugen befreit werden. Drei Patienten der grünen Kategorie (leicht verletzt) konnten mit bodengebundenen Rettungsmitteln in nahe gelegene Krankenhäuser transportiert werden. Ein Patient der gelben Kategorie (schwer verletzt) wurde mittels Christoph 8 aus Lünen in eine Spezialklinik geflogen. Für die Dauer des Einsatzes des Hubschraubers wurde die Autobahnabfahrt Volmarstein in Fahrtrichtung Köln durch die Polizei gesperrt. Zur Unfallaufnahme durch die Polizei wurde die Fahrbahn „An der Kohlenbahn“ ebenfalls komplett gesperrt. Nachdem die Fahrzeuge durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert worden waren, wurde die Fahrbahn noch durch die Einsatzkräfte gereinigt. Während der kompletten Maßnahmen wurde der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt. Neben den Kräften der Feuerwehr Wetter (Ruhr) war auch noch ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Hagen vor Ort. Zusätzlich zur Organisation der Rettungsmittel, bestehend aus Rettungswagen, Krankenkraftwagen und Notarztfahrzeugen, war der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst vor Ort. Ab einer gewissen Anzahl von verletzten Personen werden diese beiden Funktionen zur Koordination vor Ort alarmiert. Weitere Maßnahmen waren vor Ort nicht mehr erforderlich und der Einsatz konnte gegen 16:00 Uhr beendet werden.

 

Foto: Feuerwehr

 

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