Auch in der vergangenen Woche war die Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) wieder mit mehreren Einsätzen beschäftigt.

Am Montagabend gegen 19:52 Uhr wurde die Feuerwehr auf eine unklare Rauchentwicklung im Bereich der Wasserstraße aufmerksam gemacht. Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnte im Bereich des Ruhrlaufs schnell eine kleine Personengruppe angetroffen werden, welche ein offenes Feuer entzündet hatte um sich Essen zuzubereiten. Nach Aufforderung wurde das Feuer durch die Hobbyköche sofort gelöscht. Weitere Tätigkeiten waren nicht erforderlich, der Löschzug Alt-Wetter konnte nach fünfzehn Minuten wieder einrücken.

Um 09:08 Uhr am Dienstag wurden der Löschzug III (Wengern / Esborn) und der Tagesdienst in den Wengeraner Amselweg alarmiert. Hier hatte in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Heimrauchmelder ausgelöst. Da niemand zuhause war, verschaffte sich die Feuerwehr Zugang zur Wohnung über den Balkon. Ein auf Kipp stehendes Fenster wurde mit einem Spezialwerkzeug schadfrei geöffnet. In einem Wohnraum wurde dann der Rauchmelder gefunden, warum er den Alarm ausgelöst hatte ließ sich allerdings nicht feststellen. Der Alarm wurde zurückgestellt und das geöffnete Fenster beim Verlassen der Wohnung wieder verschlossen. Nach fünfundvierzig Minuten konnte der Einsatz beendet werden.

Der zweite Einsatz an diesem Tag erreichte die Feuerwehr dann um 20:57 Uhr. In der Gartenstraße hatten sich Schieferplatten von einem Kamin gelöst und waren bereits auf die Straße gefallen. Hierbei wurde auch ein geparktes Auto beschädigt. Der Gefahrenbereich wurde durch die Einsatzkräfte und den Stadtbetrieb abgesperrt. Anschließend konnten die losen Kaminteile von der Drehleiter aus entfernt werden. Ein Dachdecker kümmert sich nun umgehend um die Reparatur des Kamins. Einsatzdauer hier gut eine Stunde.

Früh geweckt wurde die Löschgruppe Wengern dann am Donnerstag. Um 04:09 Uhr hieß es ausrücken in die Osterfeldstraße. Dort brannten auf einem Gehweg ca. zehn Müllsäcke. Das Feuer hatte bereits auf eine dahinterstehende Hecke übergegriffen. Ein Trupp unter Atemschutz löschte den Brand mit einem C-Rohr. Abschließend wurde der gesamte Bereich noch einmal mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Die ebenfalls vor Ort befindliche Polizei ermittelt jetzt die Entstehungsursache. Die ehrenamtlichen Kräfte waren auch hier gut eine Stunde im Einsatz.

Am selben Tag sorgte dann um 10:55 Uhr die automatische Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes in der Osterfeldstraße für den nächsten Einsatz. Bei Eintreffen des Tagesdienstes und des Löschzuges III war die Produktionshalle bereits geräumt. Die Erkundung ergab, dass kein Brand, sondern ein geplatzter Schlauch, aus dem Staub ausgetreten war, für die Alarmauslösung verantwortlich war. Nach wenigen Minuten hatte sich der Staub verzogen, die Feuerwehr brauchte nicht weiter tätig werden. Die Einsatzstelle wurde an Firmenverantwortliche übergeben und der Einsatz konnte nach dreißig Minuten abgeschlossen werden.

Zu einem zweiten Brandmeldealarm an diesem Donnerstag musste um 18:31 Uhr der Löschzug II (Volmarstein / Grundschöttel) ausrücken. Dieses Mal war ein Wohnheim der ESV das Einsatzziel. Ein Rauchmelder in einem Bäderbereich im 3. Obergeschoss hatte den Alarm ausgelöst. Die Erkundung ergab aber auch hier, dass kein Brand als Auslöseursache in Frage kam. Beim Auswechseln des betreffenden Melders durch einen Haustechniker konnte der Grund dann gefunden werden: In dem Melder hatten sich kleine Fliegen eingenistet und so den Alarm ausgelöst. Alle eingeleiteten Maßnahmen der Feuerwehr wurden zurück gebaut und die Einsatzkräfte rückten nach dreißig Minuten wieder zu ihren Standorten ein.

Am gestrigen Samstag schrillten um 14:44 Uhr erneut die Funkmelder der Löschgruppe Wengern. „Unklare Rauchentwicklung am Ruhrhöhenweg“ lautete dieses Mal das Einsatzstichwort. Mit zwei Einsatzfahrzeugen wurde der betreffende Bereich ausgiebig kontrolliert. Trotz einer intensiven Suche konnte aber kein Feuer oder eine Rauchentwicklung gefunden werden. Die Feuerwehr versuchte noch mit dem Anrufer in Kontakt zu treten, was aber leider nicht möglich war. In Absprache mit der Kreisleitstelle wurde der Einsatz dann nach gut fünfundvierzig Minuten abgebrochen.

In diesem Zusammenhang bittet die Feuerwehr noch einmal darum, nach dem Absetzen eines Notrufes möglichst auch das Eintreffen der Einsatzkräfte abzuwarten. Eventuelle Nachfragen können dann vor Ort schnell mit dem Anrufer abgeklärt werden.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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