Am Donnerstagabend wurden Feuerwehr und Rettungsdienst um 18:54 Uhr in die Harkortstraße in Alt-Wetter alarmiert. Hier hatte in einer Dachgeschosswohnung ein Heimrauchmelder Alarm ausgelöst.

Als Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, war allerdings kein Feuer zu sehen. Wie die Erkundung ergab, hatte der Mieter der Wohnung Räucherkerzen im Wohnzimmer ausprobiert, der entstandene Rauch war dann in den Rauchmelder gezogen. Doppeltes Pech für den Mieter: Beim Versuch den Heimrauchmelder zu demontieren stürzte er und zog sich eine Verletzung am Bein zu. Der städtische Rettungsdienst versorgte den Mann in seiner Wohnung und brachte ihn anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Für die eingesetzten Kräfte von Feuerwehr und Polizei hieß es dann nach einer Stunde Einsatzende.

Auslaufendes Hydrauliköl aus einem Geländewagen rief am Freitag um 12:26 Uhr die Feuerwehr in den Einsatz.

Eine Autofahrerin wollte mit ihrem PKW aus einer Grundstückseinfahrt Am Eilper Hang herausfahren. Nach den ersten Metern bemerkte sie, dass die Lenkung ihres Autos nicht mehr funktionierte. Sie ließ den Wagen wieder rückwärts in die Einfahrt rollen. Hier stellte die Fahrerin dann auslaufendes Öl unter dem Fahrzeug fest. Sie alarmierte umgehend die Feuerwehr, da sich auch bereits ein rutschiger Ölfilm auf der Fahrbahn befand. Die Feuerwehr fing noch auslaufendes Öl unter dem Motorraum des PKW in einer Wanne auf und streute die ölkontaminierte Fläche auf der Straße mit Bindemittel ab. Ein Mitarbeiter des Stadtbetriebes nahm anschließend das ausgebrachte Streumittel wieder auf. Die Kräfte der Löscheinheit Grundschöttel sowie der Tagesdienst waren hier gut dreißig Minuten im Einsatz.

Als die eingesetzten Kräfte ihre Standorte gerade wieder erreicht hatten, folgte schon der nächste Alarm. In einem Ausbildungsinternat Am Grünewald hatte gegen 13:00 Uhr die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Der zur Erkundung vorgegangene Angriffstrupp konnte aber hier schnell Entwarnung geben. In einer Küche im vierten Obergeschoss waren Frikadellen in einer Pfanne angebrannt und hatten so für den Alarm gesorgt. Die Feuerwehrleute nahmen die Pfanne vom Herd und lüfteten den Bereich ausgiebig. Sonst waren keine weiteren Maßnahmen mehr notwendig. Der Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei konnte ebenfalls nach ca. dreißig Minuten beendet werden.

Die Löscheinheit Grundschöttel wurde am Freitagabend um 20:28 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung in der Straße „Schöllinger Feld“ alarmiert. Als die ersten Kräfte nach drei Minuten vor Ort eingetroffen waren, konnte in dem Heizungsraum eines Discounters eine unklare Rauchentwicklung festgestellt werden. Aufgrund der ersten Feststellung wurden die Löscheinheiten Volmarstein und Wengern ebenfalls zur Einsatzstelle alarmiert. Das Ladengeschäft war bei Eintreffen der Feuerwehr bereits größtenteils geräumt, sodass durch einen Trupp unter Atemschutz direkt mit der Ursachenforschung begonnen werden konnte. Die Drehleiter wurde auf dem Parkplatz ebenfalls vorsorglich in Stellung gebracht. Nach einer weiteren Erkundung in dem Heizungsraum konnte die Ursache festgestellt werden. Aufgrund eines Defektes an der Heizung war Wasserdampf ausgetreten, welcher die Rauchentwicklung verursacht hatte. Der aufgebaute Löschangriff wurde zurückgenommen und durch den Filialleiter ein Heizungsmonteur verständigt. Für die Feuerwehr und den Rettungsdienst konnte der Einsatz nach guten zwei Stunden beendet werden.

 

Foto: Feuerwehr

 

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