Seit den frühen Morgenstunden hielt ein Waldbrand im Ortsteil Wengern die Freiwillige Feuerwehr Wetter auf Trab. Die Löscheinheiten Wengern, Esborn, Alt-Wetter und Grundschöttel wurden um 05:02 Uhr in die Straße „Am Brasberg“ sowohl über Funkmeldeempfänger als auch Sirene alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannte es im Bereich zwischen der Sporthalle und dem Sportplatz auf einer Fläche von ca. 2.000 qm. Nachdem die Einsatzkräfte eine rund ein Kilometer lange Schlauchleitung, zur Wasserversorgung, durch teils unwegsames Gelände verlegt hatten, konnte vor Ort die Brandbekämpfung mit mehreren Strahlrohren eingeleitet werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung erfolgte der Löscheinsatz teilweise unter Atemschutz. Da sich das Feuer auch in den Wurzelbereich einiger Bäume ausgebreitet hatte, wurden zum Freilegen der Glutnester Motorsägen eingesetzt. Nachdem der Brand unter Kontrolle war, wurde der Waldboden ausgiebig mit Wasser eingeschlämmt und teilweise umgegraben. Hierbei erwies sich die vor kurzen neu angeschaffte Waldbrandausrüstung als sehr nützlich. Noch an der Einsatzstelle wurden die Feuerwehrleute wieder einmal durch das „Backhaus Witten“ mit belegten Brötchen versorgt. Der angrenzende AWO-Kindergarten sorgte für die Zurverfügungstellung von Kaffee. „Hierzu ein großes Dankeschön an beide Einrichtungen“, so ein Sprecher der Feuerwehr Wetter (Ruhr). In Zusammenarbeit mit einem städtischen Hausmeister wurde die angrenzende Turnhalle zur Verfügung gestellt, damit dort die sanitären Einrichtungen benutzt werden konnten.

Bei den Erkundungsmaßnahmen stürzte ein Feuerwehrangehöriger und verletzte sich dabei an der Hand. Nach der Erstversorgung durch den städtischen Rettungsdienst begab der Feuerwehrmann sich selbstständig in weitere ärztliche Behandlung.

Nach den umfangreichen Aufräum- und Reinigungsarbeiten konnten die letzten Einsatzkräfte den Einsatz um 12:30 Uhr beenden.

Für die Dauer der Löscharbeiten wurde der Grundschutz für das Stadtgebiet durch die Löscheinheiten Volmarstein und Grundschöttel sichergestellt.

 

Zu einem Wohnheim in der Hartmannstraße wurde der Löschzug II (Volmarstein / Grundschöttel) der Freiwilligen Feuerwehr Wetter am Montag um 17:58 Uhr gerufen. Bereits nach sieben Minuten war der komplette Löschzug, inklusive Drehleiter, vor Ort. Die Erkundung ergab, dass in einem Küchenbereich in der ersten Etage ein Rauchmelder Alarm ausgelöst hatte. Vor Ort war dann auch schnell die Ursache gefunden. In einer Pfanne war Essen angebrannt und hatte so für die leichte Verrauchung gesorgt. Die Pfanne wurde vom Herd gezogen und der betroffene Bereich durch ein geöffnetes Fenster gelüftet. Weitere Tätigkeiten waren von Seiten der Feuerwehr nicht nötig. Alle Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst konnten nach ca. zwanzig Minuten wieder einrücken.

Kurze Zeit später erreichte die Löscheinheit Grundschöttel der nächste Alarm. In einem Betrieb im Gewerbegebiet Am Nielande hatte sich ein Betriebsunfall ereignet. Hier kam zur Patientenversorgung auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Da eine Landung des Hubschraubers direkt am Unfallort nicht möglich war, landete er ein Stück entfernt auf der Freifläche eines benachbarten Betriebes. Die Grundschötteler Einsatzkräfte sicherten die Landung und fuhren das Rettungsdienstpersonal des Hubschraubers zum Unfallort. Nachdem der Patient vor Ort versorgt war, wurde er mittels Rettungswagen zum Hubschrauber gefahren. Dieser flog den Verletzten dann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Nach vierzig Minuten war dieser Einsatz beendet.

 

Kleines Foto: Markus Kühlborn / Titelbild: Feuerwehr

 

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