Es sah zuerst nach einem ganz normalen Notfalleinsatz aus, als der Rettungsdienst am frühen Samstagmorgen gegen 05:20 Uhr in die Schlundermannstraße gerufen wurde.

Doch beim Betreten der betreffenden Wohnung löste der mitgeführte CO-Warner des Rettungsteams aus und zeigte einen erhöhten Messwert an. Alle Personen, ein Erwachsener und zwei Kinder wurden aufgefordert, sofort die Wohnung zu verlassen. Eine nicht gehfähige Person, die sich im direkten Bereich der Wohnungstür befand, wurde umgehend gerettet. Der Rettungsdienst forderte umgehend die Feuerwehr nach.

Die nach wenigen Minuten eingetroffenen Einsatzkräfte führten unter Atemschutz sofort weitere Messungen in der betroffenen Wohnung durch. Hierbei wurden erneut erhöhte Werte festgestellt. Zeitgleich kontrollierten weitere Trupps das Gebäude, hier jedoch ohne auffällige Ergebnisse. Die Wohnung wurde gelüftet, dabei wurde vor der Balkontür ein noch warmer Holzkohlegrill gefunden.

Nach dem Lüften konnten bei Kontrollmessungen dann keine CO-Werte mehr gemessen werden. Der Einsatz wurde nach gut einer Stunde beendet und die Einheiten aus Volmarstein, Grundschöttel, Wengern und Esborn konnten zu ihren Standorten zurückkehren. Auch die Polizei war mit einem Streifenwagen während des Einsatzes vor Ort. Die Eltern und ihre beiden Kinder wurden mit dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

 

Ölspur auf der Kaiserstraße

Eine Ölspur auf der Kaiserstraße erforderte am Samstag, 2.05.2020 gegen 12:12 Uhr den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr und des Stadtbetriebes. Die Verunreinigung auf der Fahrbahn wurde mit Ölbindemittel abgestreut, zusätzlich wurden mehrere Warnschilder aufgestellt. Nach ca. einer Stunde war der Einsatz beendet, alle Kräfte von Feuerwehr, Stadtbetrieb und Polizei rückten ein.

 

Unterstützung Rettungsdienst

Die Löscheinheit Grundschöttel wurde am Sonntag um 08:09 Uhr zu einem Unterstützungseinsatz in die Wilhelm-Röntgen-Straße alarmiert. Der Rettungsdienst benötigte beim Transport einer Person aus dem ersten Obergeschoss Unterstützung. Die Drehleiter wurde vor dem Haus in Stellung gebracht und die Person anschließend über diese nach unten verbracht. Zwei Feuerwehrangehörige begleiteten anschließend noch den Transport ins Krankenhaus. Die Einsatzstelle wurde abschließend an einen Notfallseelsorger aus Herdecke übergeben. Die ausgerückten Kräfte konnten den Einsatz nach einer guten Stunde beenden.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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