Zu einer Tierrettung rückte die Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) am Sonntagvormittag gegen 10:30 Uhr aus.

Einer Passantin war in den Ruhrwiesen, zwischen neuer und alter Ruhrbrücke, ein Greifvogel aufgefallen, der sich in einem Stacheldrahtzaun verfangen hatte. Über das städtische Ordnungsamt wurde die Löscheinheit Alt-Wetter zur Hilfe gerufen. Diese rückte umgehend mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Da sich der genaue Einsatzort abseits von befahrbaren Wegen befand, mussten die Einsatzkräfte noch einen ca. ein Kilometer langen Fußmarsch bewältigen und mehrere Drahtzäune überwinden.

Vorsichtig näherten sich die Feuerwehrleute dem Tier. Um den Greifvogel nicht noch weiter zu verletzen, wurde er behutsam mit einer Decke festgehalten. Hierbei war zu sehen, dass sich der Vogel seinen Flügel mit dem Stacheldraht durchstochen hatte und sich nicht mehr befreien konnte. Mit einem Bolzenschneider wurde der Draht, mit etwas Abstand zum Vogel, links und rechts durchtrennt.

Nach seiner Rettung wurde das Tier vorsichtig in eine Transportbox gesetzt. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes brachte den Greifvogel im Anschluss in eine Auffangstation zur Paasmühle nach Hattingen. Dort wurde das verbliebene Stück Stacheldraht sofort operativ entfernt und die Verletzung weiter versorgt. Wenn sich der Vogel in ein paar Tagen von seinem Unglück erholt hat, kann er wieder in die Freiheit entlassen werden.

 

Foto: Feuerwehr

 

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