Die Löscheinheit Volmarstein wurde am Sonntagabend um 20:38 Uhr zu einem ungewöhnlichen Hilfeleistungseinsatz in einem Pflegeheim in der Oskar-Niemöller-Straße alarmiert. Eine Bewohnerin der Einrichtung befand sich auf der Toilette und konnte die Tür aufgrund eines technischen Defektes von innen nicht mehr öffnen. Da das Personal keine Möglichkeit hatte, eigenständig die Tür zu öffnen, riefen diese die ehrenamtlichen Einsatzkräfte um Hilfe. Nach einigen Demontagearbeiten an der Tür konnte diese mittels eines Vierkantschlüssels geöffnet werden und die Person wohlbehalten an die Mitarbeiter übergeben werden. Die weitere Nutzung der Toilette wurde untersagt, bis ein Handwerker diese repariert. Weitere Maßnahmen waren für die 16 Einsatzkräfte nicht erforderlich und der Einsatz konnte nach einer halben Stunde beendet werden. Neben einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, einem Mannschaftstransportfahrzeug, waren noch die Polizei und der Rettungswagen vor Ort.

Die Löscheinheiten Volmarstein, Grundschöttel und Wengern wurden am Montag um 10:43 Uhr zu einem Brandmeldealarm in einem Schulgebäude in der Hartmannstraße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort war der entsprechende Bereich schon geräumt. Nach einer ersten Erkundung im zweiten Obergeschoss konnte definitiv Brandgeruch festgestellt werden und eine Mitarbeiterin berichtete von einem explosionsartigen Geräusch. Die entsprechende Etage wurde von einem Trupp unter Atemschutz kontrolliert. Nach näheren Kontrollen in dem entsprechenden Raum mit einer Wärmebildkamera konnte eine Lampe als Ursache ausgemacht werden. Die betroffene Lampe wurde von dem Betriebspersonal abmontiert und ins Freie verbracht. Durch das Öffnen mehrerer Fenster wurde der Raum belüftet. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich und der Einsatz konnte nach guten eineinhalb Stunden beendet werden.

Die Löscheinheiten Alt-Wetter und Esborn wurden ebenfalls am Montag um 10:53 Uhr zu einem Brandmeldealarm in einem Industriebetrieb im Altenhofer Weg alarmiert. Hier konnte durch den Einsatzleiter aber schnell Entwarnung gegeben werden. Die Brandmeldeanlage hatte im Produktionsbereich ohne ersichtlichen Grund ausgelöst. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen und alle Fahrzeuge konnten nach 20 Minuten wieder einrücken.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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