Einen unruhigen Sonntag erlebte die Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr). Fünfmal wurde sie zu verschiedenen Einsätzen im Stadtgebiet alarmiert. Besonders gefordert war hier die Löscheinheit Esborn, die an allen Einsätzen beteiligt war.

Der erste Alarm erreichte die Feuerwehr um 11:20 Uhr. Aus noch ungeklärter Ursache waren im Zechenweg Autoreifen neben einem Werkstattgebäude in Brand geraten. Das Feuer drohte zudem auf ein daneben abgestelltes Auto überzugreifen. Ein zufällig vorbei kommender Anwohner verhielt sich sehr umsichtig und unternahm erste Löschversuche mit einem Gartenschlauch. Der Reifenbrand wurde dann durch die Löscheinheit Esborn unter Atemschutz mit einem C-Rohr abgelöscht. Im Anschluss wurden der betroffene Bereich sowie die Werkstatt noch mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und die leicht verrauchten Räumlichkeiten belüftet. Einsatzende für die Feuerwehr war hier nach ca. einer Stunde.

Um 14:46 Uhr erfolgte der nächste Alarm. Laut Anrufer sollte es Am Böllberg zu einem Flächenbrand gekommen sein. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte konnte hier allerdings schnell Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich nicht um einen Flächenbrand, sondern um ein Gartenfeuer. Dieses wurde sofort gelöscht, die Feuerwehr brauchte nicht weiter tätig werden. Nach gut dreißig Minuten war der Einsatz beendet.

Auf der Rückfahrt zum Standort wurde dann um 15:17 Uhr erneut die Hilfe der Löscheinheit Esborn benötigt. In der Eickenstraße musste der Rettungsdienst bei der Rettung einer Person unterstützt werden. Aufgrund der akuten Erkrankung des Patienten war ein möglichst schonender Transport von der Wohnung im ersten Obergeschoss zum Rettungswagen erforderlich. Auf einer Spezialtrage wurde die Person mittels Drehleiter der Löscheinheit Grundschöttel sicher nach unten verbracht und dann nach weiterer Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Hier betrug die Einsatzdauer eine gute Stunde.

Weiter ging es für die Mitglieder der Esborner Einheit um 19:47 Uhr. In der Straße Im Flachsteich war ein großer Ast aus einem Baum abgebrochen und versperrte nun die komplette Fahrbahn. Die Einsatzkräfte zerkleinerten den Ast mit einer Motorsäge und legten das Holz am Straßenrand ab. Abschließend wurde die Fahrbahn noch grob gereinigt. Ca. fünfundvierzig Minuten waren die Feuerwehrleute hier im Einsatz.

 

Symbolfoto / Archiv

 

Unter dem Einsatzstichwort Waldbrand erfolgte der letzte Alarm an diesem Sonntag. Die eingesetzten Feuerwehreinheiten aus Alt-Wetter und Esborn rückten um 22:07 Uhr in das Waldgebiet am Harkortberg aus. Hier hatte die Anruferin Feuerschein und Rauchentwicklung ausgemacht. Bereits nach wenigen Minuten vor Ort, erkundeten die ehrenamtlichen Kräfte mit mehreren Fahrzeugen und Fußtrupps ausgiebig das Gelände. Trotz intensiver Suche konnten die Brandschützer kein Feuer ausfindig machen und rückten nach ca. einer Stunde wieder zu ihren Standorten ein.

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