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Stadtbetrieb: Serviceangebote, konstante Abfallgebühren und Investitionen

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Die Entwicklung der Abfallgebühren und Änderungen der Gebührensatzung für Abfall, Abwasser und Klärschlamm sind Themen der nächsten Sitzung des Verwaltungsrates am Mittwoch, 2. Dezember. Ferner stehen neue Dienstleistungen des Stadtbetriebes wie der Heraustrage-Service für Sperrgut auf der Tagesordnung des Verwaltungsrates.

Die gute Nachricht vorneweg: Die Abfallgebühren sollen im nächsten Jahr konstant bleiben, das Serviceangebot wird weiter ausgedehnt. So wird der Stadtbetrieb einen Heraustrage-Service für Sperrgut anbieten. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an ältere Bürgerinnen und Bürger, Single-Haushalte oder Alleinerziehende. Der Service wird im Rahmen der Sperrgutabfuhr angeboten und je angefangener halber Stunde abgerechnet.

Ein weiterer Service im Sperrgut- und Abfallbereich: Wer das Containerangebot, die pauschale 120-Euro-Abfuhr oder die eigene Anlieferung im Wertstoffland nicht nutzen will, kann sogenannte „BigBags“ in Anspruch nehmen. Sie werden in zwei Formaten angeboten und fassen jeweils ca. einen Kubikmeter. Bis zu drei „BigBags“ können pro Abholstelle bereitgestellt werden. Für diesen Service bietet der Stadtbetrieb mindestens zwei Abholtermine pro Monat an. Der Sperrgut- und der „BigBag“ – Service sind gebührenpflichtig und werden zunächst versuchsweise angeboten. Je nach Erfahrung und Rückmeldung der Nutzer will der Stadtbetrieb die Angebote weiterentwickeln und gegebenenfalls auf andere Abfälle ausdehnen. Ebenfalls neu: Nach telefonischer Bestellung im Servicebüro des Stadtbetriebes wird Schrott kostenlos abgeholt. Alle neuen Dienstleistungen werden auch im Abfallkalender 2016 ausführlich erläutert.

Die Abwassergebühren sollen im nächsten Jahr günstiger werden. „Das ist eine erfreuliche Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und zeigt zudem auch die effiziente Arbeit des Stadtbetriebs“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.

Die Schmutzwassergebühren sinken ebenso (minus 0,3 Prozent) wie die Niederschlagswassergebühren (minus zwei Prozent). Lediglich Ruhrverbandsmitglieder müssen bei der Schmutzwassergebühr mit einer leichten Steigerung rechnen. Hier sinkt allerdings die Niederschlagswassergebühr um 2,4 Prozent. „Damit kann sich die Entwicklung der Abwassergebühren in den letzten Jahren sehr gut sehen lassen“, so Stadtbetrieb-Vorstand Ludger Willeke. „Ob dieser Trend weiter gehalten werden kann ist allerdings fraglich, da zukünftig aufgrund erhöhter Anforderungen sowohl im europäischen als auch im nationalen Wasserrecht hohe Investitionen nötig werden können.“

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Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung der Verwaltungsratssitzung ist die Feststellung des Wirtschaftsplans. Er sieht einen Überschuss von 1,9 Millionen Euro und Investitionen in Höhe von über fünf Millionen Euro insbesondere in das Abwassernetz der Stadt Wetter vor. Hier sind sowohl Sanierungen und Auswechslungen vorhandener Anlagen als auch der Bau von Neuanlagen geplant. Zudem ist wieder eine Gewinnabführung in Höhe von 1,45 Millionen Euro eingeplant.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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