Mehrere Hagener Kultureinrichtungen bekommen demnächst regelmäßigen Besuch von Kindern der Oberlinschule: Die Förderschule der Ev. Stiftung Volmarstein hat eine Kooperationsvereinbarung mit  dem theaterhagen und seinen dazugehörigen Bereichen orchesterhagen und lutzhagen, sowie dem Osthaus Museum und dem Emil Schumacher Museum geschlossen.
„Die enge Zusammenarbeit mit dem theaterhagen und den behinderten Kindern der Förderschule hat zwar bereits Tradition“, betont Intendant Norbert Hilchenbach. „Aber ich freue mich„ dass diese Zusammenarbeit nun einen offiziellen Charakter hat.“
Die Schülerinnen und Schüler jeder Klasse können sich nun auf zahlreiche Begegnungen mit den Kulturschaffenden freuen, die den Unterricht noch bunter und abwechslungsreicher machen.

Die kulturelle Förderung der teilweise schwer behinderten Kinder ist der Schule besonders wichtig. Sie kann bereits auf viele preisgekrönte Projekte zurückblicken. „Die Koopereration mit den Kultureinrichtungen bietet uns die Möglichkeit, den Kindern einen dauerhaften Zugang zur Kultur zu ermöglichen und den gesellschaftlich wichtigen Bildungsauftrag optimal zu erfüllen“, so Lehrerein Carla Klimke. Die Kooperationspartner stehen der Oberlinschule ab jetzt mit ihren Erfahrungen zur Seite, um ein spezifisches Programm für jede Altersstufe zu entwickeln. „Wir können den Kindern eine Welt außerhalb des Lehrplans eröffnen – das wäre ohne diesen Vertag nicht möglich!“, freut sich Carla Klimke.

Bild: Sie besiegelten eine starke Kooperation: oben: Dr. Elisabeth May, Werner Hahn, Antje Haury, Corinna Jarosch, Carla Klimke, Miriam Walter; unten: Dr. Tayfun Belgin, Rouven Lotz, Ulrich Schumacher, Annemarie Schünadel, Norbert Hilchenbach (v. l.)