Feuerspucker, Leiterakrobaten, Clowns, Zauberer, Tänzer oder Trapezkünstler: Im inklusiven Zirkus „BraWatuVo“ ist eine Menge los. Die jungen Artisten im Alter von 5 bis 20 Jahren laden für kommenden Freitag, 30. September, um 15.30 Uhr zur Aufführung ein. Sie findet im Hochseilgarten auf dem Zentralgelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein statt. Der Eintritt ist frei. „Wir haben ein buntes Programm“, verspricht Zirkus-Direktorin Judith Vesper. Sie ist Diplom-Heilpädagogin in der Volmarsteiner Behindertenhilfe.

In der Manege stehen 22 Kinder und Jugendliche mit teilweise schweren Behinderungen, die in Einrichtungen der Stiftung leben. Sie treten gemeinsam mit 12 Kindern ohne Behinderungen aus der Nachbarschaft auf. Seit Februar haben alle für den großen Auftritt geprobt.

Die Vorstellungen des inklusiven Zirkus „BraWatuVo“, der seit 2005 besteht,  sind traditionell gut besucht: Jährlich kommen 300 bis 400 Besucher und sorgen für eine tolle Zirkus-Atmosphäre. Bei schlechtem Wetter findet die Vorstellung in der Pausenhalle der Oberlinschule statt.

Übrigens: Der Name „BraWatuVo“ fasst die Entstehungsgeschichte des Zirkus zusammen. Dabei steht „Bra“ für Brahmsee, weil dorthin der erste Zirkus-Freizeit  führte. „Watu“ ist die Abkürzung für die Kinder von der Außenwohngruppe „Am Wasserturm“. Und „Vo“ steht kurz und knapp für Volmarstein.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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