Weil es gleich nebenan ist und vielleicht morgen bei uns weiter geht, berichten wir über eine Serie von Einbrüchen in der Nachbarstadt. Es sieht ein wenig so aus, als würden die Klaubanden uns und der Polizei zeigen wollen, wie wenig sie die aktuelle Kampagne „Riegel vor“ der Ordnungshüter interessiert: In nur einer Nacht – von Freitag auf Samstag – schlugen Unbekannte gleich sechs mal zu.

Für eine Kleinstadt wie Gevelsberg ist das eine beängstigende Entwicklung. Sie lässt befürchten, dass in der diesjährigen „Saison“ neue Rekorde gebrochen werden. Unterdessen feiert die Politik die „deutlichen Rückgänge“ bei den Einbruchszahlen. Anderorts befassen sich Untersuchungsausschüsse und Sachverständige mit dem Verdacht, dass die Öffentlichkeit immer wieder gezielt falsch oder gar nicht informiert wird.

Was kann man tun? Wachsam sein. Das empfehlen auch die Experten der Polizei. Wenn der Nachbar weiß, dass die Leute von nebenan nicht da sind, kann er ungebetene Gäste besser Einschätzen und die Polizei rufen, sagte uns ein Experte. Wer es sich leisten kann, kann sein Haus oder seine Wohnung mit mechanischen Sicherungen schützen. Ein Allheilmittel scheint aber auch das nicht zu sein. Die „neue Generation“ der Einbrecher schreckt nicht mehr davor zurück, großflächige Fenster einzuschlagen und dabei einen Höllenlärm zu machen, wissen wir aus den täglichen Polizeimeldungen.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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