Die zahlreichen Wetter-Webseiten, die sich meist mit Klicks finanzieren, haben sich in den letzten Tagen mit Schlagzeilen überboten, die eher nach amerikanischem Katastrophenfilm klingen, als nach Wetterbericht. Von Tornados und Hagelstürmen ist da die Rede. Wir haben da mal bei seriösen Wetterfröschen gefragt.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist eine Behörde und deshalb eher nüchtern unterwegs. Da sie auch für den Bevölkerungsschutz zuständig ist, wird sie ja wissen, wenn arg schlechtes Wetter kommt.

Kommt jetzt Unwetter wie aus dem Hollywood-Blockbuster? Einfache Antwort: Eher nicht.

In der Nacht auf Mittwoch rechnen die Meteorologen mit ersten Gewittern in unserem „Sendegebiet“. Die können örtlich auch etwas kräftiger ausfallen. Der Mittwoch beginnt wechselhaft mit einigen teils gewittrigen Schauern. Danach ist es erst einmal sonnig. Erst in der Nacht auf Donnerstag drohen wieder Gewitter, die örtlich wieder kräftiger ausfallen können.

Am Donnerstag ist dann verbreitet mit länger anhaltendem, teils ergiebigem Regen zu rechnen. Auch Gewitter sind wieder mit dabei.

Unwetter, so die Meteorologen, treten örtlich begrenzt auf. Wo genau das sein wird, lässt sich erst kurz vorher sagen. Mit etwas Glück bekomme wir wieder nichts davon mit.

Dort wo Unwetter entstehen, warnen wir auf Basis der DWD-Einschätzungen etwa 30 Minuten vorher. Wer in den nächsten Tagen nicht zu Hause ist, sollte die Fenster schließen und Gegenstände im Freien sichern.

Für viele Menschen erfreulich: Ab Freitag wird es deutlich kühler und in den Nächten sogar richtig frisch.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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