Eine lokale Unwetterzelle hat gestern am frühen Abend in Oberwengern einen großen Schaden verursacht. Besonders betroffen ist das Dach des Hallenbades neben dem Gymnasium in der Hoffmann-Von-Fallersleben-Straße.

Aus diesem Grunde wurde die Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) um 18:49 Uhr zu einem Technische-Hilfeleistungs-Einsatz an der Geschwister-Scholl-Schule alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte am Schulgelände eintrafen, wurden sie von Sportlern, die gerade in der Turnhalle trainierten, über die Schäden hinter dem Hallenbad informiert.

Die sofortige Erkundung des Einsatzleiters ergab, dass hinter dem Gebäude ein großer Teil der Dacheindeckung des Hallenbades herabgestürzt und mehrere Bäume umgefallen bzw. abgeknickt waren. Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich umgehend ab und führte die Besucher der Turnhalle und des Hallenbades nach draußen in einen sicheren Bereich.

Weitere Feuerwehrkräfte und das THW wurden direkt nachalarmiert. Von der Drehleiter aus konnte sich der Einsatzleiter dann einen ersten Gesamtüberblick über die Lage verschaffen.

Während des Einsatzverlaufes erreichte die Feuerwehr plötzlich die Meldung, dass sich zum Zeitpunkt des Dachabsturzes noch Personen in dem betroffenen Bereich aufgehalten haben könnten. Sofort wurde eine umfangreiche Personensuche eingeleitet. Um Zugang zu erhalten, schnitt die Feuerwehr unter größter Vorsicht Notöffnungen in die Dacheindeckung und kontrollierte die Bereiche. Weil dieses teilweise sehr schwierig war und einige Stellen nicht erreicht werden konnten forderte man die Rettungshundestaffel der Feuerwehr Iserlohn an. Mit drei Hunden wurde das Trümmerfeld noch einmal abgesucht, es befand sich zum Glück aber niemand dort.

Ein Baufachberater des THW beriet die Einsatzkräfte bei Fragen zur Gebäudestatik, weitere THW-Helfer unterstützten die Feuerwehr beim Beseitigen der umgestürzten Bäume und bei der Ausleuchtung der Einsatzstelle.

Von der Verwaltung machten sich neben Bürgermeister Hasenberg auch Stadtkämmerer Wagener sowie die Fachdienstleiterin des Gebäude- und Immobilienmanagements,  Habbes, vor Ort ein Bild der Schadenslage und dankten den Einsatzkräften für ihre geleistete Arbeit.

Während der Einsatztätigkeiten waren zur Absicherung auch der Rettungsdienst und die Polizei an der Schadenstelle anwesend. Den Feuerwehr-Grundschutz stellte in dieser Zeit der Löschzug III (Wengern / Esborn) sicher. Nach gut fünf Stunden war dieser Einsatz abgearbeitet und alle eingesetzten Kräfte konnten wieder zu ihren Standorten einrücken.

 

Fotos: Feuerwehr

 

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