Die Feuerwehr Wetter (Ruhr) wurde an Silvester zu insgesamt sechs Einsätzen alarmiert. Keiner dieser Einsätze hatte allerdings mit Feuerwerk zu tun.

Den Beginn machte die Löscheinheit Esborn um 09:47 Uhr in der Schöntaler Straße. Hier wurde eine Verschmutzung der Fahrbahn durch eine Ölspur gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr war auch schon der ebenfalls alarmierte Stadtbetrieb vor Ort. Dieser streute die knapp 10 m lange Verunreinigung ab, sodass für die Feuerwehr keine Maßnahmen erforderlich waren. Der Einsatz wurde nach einer guten halben Stunde beendet.

Eine weitere Verunreinigung am anderen Ende der Schöntaler Straße wurde der Löscheinheit Esborn dann um 13:28 Uhr gemeldet. Hier hatte ein Fahrzeug nach einem technischen Defekt Benzin verloren, welches sich auf der nassen Fahrbahn verteilt hatte. Auch diese Spur wurde durch den Stadtbetrieb abgestreut und der Einsatz konnte ebenfalls nach einer knappen halben Stunde beendet werden.

Eine dritte Verunreinigung an diesem Tag wurde um 14:08 Uhr aus der Lessingstraße gemeldet. Hier wurde die Ölspur durch die Einsatzkräfte abgestreut und die Einsatzstelle anschließend an den Stadtbetrieb übergeben. Auch dieser Einsatz konnte nach einer halben Stunde beendet werden.

Die Löscheinheit Alt-Wetter wurde um 16:51 Uhr zu einer unbekannten Rauchentwicklung im Bereich der Lutherkirche alarmiert. Eine nähere Erkundung durch den Einsatzleiter ergab, dass aus einem Abzugsschacht Heißluft aufstieg. Vorsorglich wurde durch den Pfarrer die Kirche aufgeschlossen, sodass noch eine Erkundung von innen durchgeführt werden konnte. Aber auch hier wurde festgestellt, dass es sich bei der Rauchentwicklung um einen normalen Betriebsprozess der Heizungsanlage handelte. Der Einsatz wurde nach 20 Minuten abgebrochen.

Weiter ging es für die Löscheinheit Alt-Wetter um 22:06 Uhr gleich mit zwei Einsätzen. Auf der Oberwengerner Straße war es zu einem Alleinunfall mit einem Pkw gekommen. Das Fahrzeug war aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und mit einer Ampelanlage kollidiert. Der Fahrzeugführer wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein nahe gelegenes Krankenhaus gefahren. Durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte wurden auslaufende Betriebsmittel abgestreut und die Ampelanlage gesichert. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich und der Einsatz konnte nach einer guten Stunde beendet werden.

Parallel wurde das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug zu einer Person hinter verschlossener Tür in der Straße „Am Südhang“ alarmiert. In der betroffenen Wohnung war eine Person im Wohnzimmer eingesperrt, da sich die Tür aufgrund eines defektes Schlosses nicht mehr öffnen ließ. Durch die Einsatzkräfte wurde die Person zunächst beruhigt. Die Tür musste durch die Einsatzkräfte mit einem Spezialwerkzeug geöffnet werden. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich und der Einsatz konnte nach guten 30 Minuten beendet werden.

 

Foto: Feuerwehr

 

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