Die Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) war aufgrund Tiefs „Tristan“ am Wochenende zu einigen Einsätzen unerwegs.

Auf der Hagener Straße Ecke Bachstraße bemerkten aufmerksame Verkehrsteilnehmer einen umgestürzten Baum, von welchem die Äste teilweise in die Fahrbahn ragten. Die per Telefon alarmierten Mitglieder der Löscheinheit Volmarstein rückten um 09:55 Uhr mit einem Mannschaftstransportfahrzeug, welches auf Schneeketten stand, zur o. g. Einsatzstelle aus. Die Äste wurden mittels Kettensäge beseitigt und beiseite geräumt. Für die ebenfalls beschädigte Straßenbeleuchtung wurde das zuständige Energieversorgungsunternehmen verständigt. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich und der Einsatz konnte nach einer halben Stunde beendet werden.

Durch die ehrenamtlichen Mitglieder aller Löscheinheiten wurden schon am Samstag alle Einsatzfahrzeuge mit Schneeketten ausgerüstet und für den Fall der Fälle entsprechende Vorräte an Lebensmitteln in den Gerätehäusern gelagert. Weiterhin wurden durch die Kameradinnen und Kameraden die einsatzrelevanten Geräte (Notstromaggregate, Beleuchtungseinrichtungen, Motorsägen) auf Einsatzbereitschaft kontrolliert und die Kraftstoffvorräte aufgefüllt. Die Leitung der Feuerwehr führte in regelmäßigen Abständen eine Videokonferenz durch, um eventuell weitere Maßnahmen einleiten zu können. Auf die Besetzung von Gerätehäusern wurde verzichtet, um die Kräfte für den Fall der Fälle einsatzbereit und frisch zu haben, so ein Sprecher der Feuerwehr.

Die Löscheinheit Alt- Wetter wurde am Sonntag um 14:29 Uhr zu einer unbekannten Rauchentwicklung im Bereich des Harkortsees alarmiert. Durch die ausgerückten Kräfte konnte auch nach intensiver Erkundung auf Wetteraner Stadtgebiet keine Verrauchung festgestellt werden. Es wurde lediglich eine natürliche Rauchentwicklung im Bereich der Kläranlage auf Hagener Stadtgebiet festgestellt. Hier übernahm die Hagener Berufsfeuerwehr die Erkundung. Die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Wetter (Ruhr) beendeten den Einsatz nach einer halben Stunde.

Kräfte der Löscheinheit Alt-Wetter wurden dann um 19:00 Uhr telefonisch zu einem in notgeratenden Pkw in der Remestraße alarmiert. Das Fahrzeug wurde mit dem Rüstwagen aus der Notlage befreit und wieder auf dem Betriebsgelände abgestellt. Die ausgerückten drei ehrenamtlichen Kräfte konnten den Einsatz nach einer halben Stunde beenden.

 

Bild: Schneeketten für die Einsatzfahrzeuge – so klappt’s auch mit dem Schee (Foto: Feuerwehr)

 

Vorheriger ArtikelErste Zwischenbilanz der Polizei nach Wintereinbruch
Nächster ArtikelVerletzte nach Auffahrunfall

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here