Zu einem vermutlichen Flächenbrand wurde die Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) in der Nacht zum Samstag um 03:15 Uhr alarmiert.

Laut ersten Angaben wurde im Bereich des Strandweges ein Feuer gemeldet. Nachdem die ersten Einsatzkräfte eingetroffen waren, ergab die Erkundung, dass es sich um ein unbekanntes Feuer auf einem Grundstück auf dem Verbindungsweg von der Burgstraße zum Strandweg handelte.

Aufgrund der schwierigen Erreichbarkeit und der Ausbreitungsgefahr ordnete der Einsatzleiter eine Alarmstufenerhöhung an. Hierzu löste die Kreisleitstelle auch die Feuerschutzsirenen in Alt-Wetter aus. Die genaue Erkundung ergab schließlich, dass auf dem Grundstück eine Tanne, ein Holzschuppen und Unterholz im Abhang oberhalb des Strandweges brannten. Um die Löschmaßnahmen aufnehmen zu können, musste eine ca. 200m lange Schlauchleitung von der Burgstraße aus verlegt werden. Nun konnten Trupps unter Atemschutz das Feuer mit C-Rohren bekämpfen. Aufgrund des zielgerichteten Löschangriffs konnte die Brandausbreitung in den Abhang bzw. in Richtung des Wohnhauses schnell gestoppt und die Flammen gelöscht werden. Zum Abschluss wurde die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera noch nach Glutnestern kontrolliert. Nach den anschließenden Aufräumungsarbeiten konnten alle eingesetzten Kräfte der Feuerwehr einrücken und erreichten gegen 05:30 Uhr wieder ihren Standort. Kräfte des Rettungsdienstes sowie der Polizei waren während der Einsatzmaßnahmen ebenfalls vor Ort.

Ein weiterer Einsatz beschäftigte die Löscheinheit Grundschöttel dann um 07:58 Uhr.

In der Grundschötteler Straße war eine hilflose Person hinter verschlossener Wohnungstür gemeldet worden. Aufgrund eines medizinischen Notfalles konnte die Bewohnerin die Tür nicht mehr selbstständig öffnen und hatte Hilfe gerufen. Nach Eintreffen und Erkundung durch die Feuerwehr konnte in Erfahrung gebracht werden, dass bei einer Nachbarin ein Zweitschlüssel hinterlegt war. Mit diesem wurde die Wohnungstür geöffnet und der Rettungsdienst konnte die Patientin versorgen. Anschließend wurde Bewohnerin zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Die Einsatzdauer für die Feuerwehr betrug hier ca. dreißig Minuten.

 

Foto: Feuerwehr

 

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