Die AVU wird ihre Gaspreise erhöhen. Das hat der Auf­sichtsrat für die Grundversorgungs-Tarife jetzt beschlos­sen.

Der Arbeitspreis für „comfortgas“ steigt zum 1. Juli 2022 um 1,19 Cent pro Kilowattstunde (brutto). Der Grundpreis bleibt unverändert. Ein Haushalt mit z.B. 10.000 kWh Jahresverbrauch zahlt monatlich 9,92 Euro mehr.

Die „comfortgas“-Kunden werden in diesen Tagen per Brief informiert. Ursache für die Preiserhöhung ist der – auch in den Medien vielfach thematisierte – massive Preis­anstieg der Großhandelspreise. „Bisher konnten wir diese anhaltenden Marktturbulenzen abfedern durch unsere langfristige Beschaffung“, erklärt AVU-Vorstand Uwe Träris.

Die AVU empfiehlt ihren Kunden Abschlagszahlungen anzupassen oder als Mieter die Nebenkosten-Zahlungen zu überprüfen. „Wir beraten Sie in unseren Treffpunkten, telefonisch unter der Extra-Hotline 02332 723-174 und online“, so Träris weiter.

 

EEG-Umlage wird auf Null gesetzt

Eine weitere Veränderung zum 1. Juli betrifft die EEG-Umlage beim Strom: Wenn der Bundesrat in dieser Woche zustimmt, tritt danach ein Gesetz in Kraft, das die EEG-Umlage zum 1. Juli auf Null setzt. Zum 1. Januar 2023 wird sie dann ganz abgeschafft. „Damit sinkt der Strom­preis pro Kilowattstunde um 3,723 Cent netto. Das geben wir  natürlich an unsere Kunden weiter“, erläutert AVU-Vorstand Uwe Träris. Auch der Strommarkt ist seit einem Jahr geprägt durch massiv gestiegene Großhandelspreise: Die AVU will durch eine „langfristige und verantwortungsvolle Beschaffungsstrategie“ versuchen, die Marktturbulenzen abzufedern. Mittelfristig seien Preiserhöhungen auch hier nicht auszuschließen.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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