Die Overwegbrücke ist wieder für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen freigegeben. Die nächsten Großbaustellen starten aber schon bald.

Die Overwegbrücke muss weiterhin für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt bleiben. Nach der Sanierung der kleineren DB-Brücke sollte laut Maßnahmenplan von Straßen.NRW eigentlich die Sanierung der Overwegbrücke folgen. Allerdings hat der Landesbetrieb nach weiterer tiefergehenden Prüfung festgestellt, dass die Brücke so beschädigt ist, dass sie nicht mehr sanierungsfähig ist und abgerissen werden muss. Daher dürfen LKWs nicht mehr über die Brücke fahren, auch der Bus-Linienverkehr kann hier nicht mehr fahren. Die betroffenen Verkehrsunternehmen sind bereits informiert.

Eine entsprechende Höhenbegrenzung und Verbotsschilder weisen darauf hin, dass kein Verkehr über 7,5 Tonnen die Overwegbrücke passieren darf. Die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge (unter 7,5 Tonnen) ist wieder gewährleistet. Die Brücke wird laut Angaben von Straßen NRW alle sechs Wochen überprüft. Um den Verkehrsfluss so wenig wie möglich zu belasten, sind derzeit die Sperrungen für sonntags geplant.

Ende nächsten Jahres wird eine Behelfsbrücke Nutzung auch für LKW zwischen Alt-Wetter und Grundschöttel erlauben. Diese Behelfsbrücke wird nach Abriss der Overwegbrücke auf die vorhandenen Pfeiler aufgelegt. „Dieses Bauwerk ist auf fünf bis zehn Jahre ausgelegt“, erklärt Ludger Siebert, Leiter der Regionalniederlassung Südwestfalen von Straßen NRW. „Wir wollen diesen Zeitraum aber verkürzen und den Neubau der Overwegbrücke prioritär angehen.“ Für den Neubau wird die Behelfsbrücke seitlich auf provisorische Pfeiler gezogen, der Neubau der Overwegbrücke erfolgt an der ursprünglichen Stelle.

 

Nächste Katastrophe „Kaiserkreisel“

Neben der Overwegbrücke gerät nun auch der Kreisel Kaiserstraße / Ruhrstraße / Friedrichstraße in den Blick, der bisher nur ein provisorisches Bauwerk ist und noch ausgebaut werden muss. Diese Arbeiten von Straßen NRW müssen nun – aufgrund der Sperrzeiten der Bahn – zeitnah beginnen. Eine Verschiebung ist nicht möglich, da das Kreiselbauwerk nur eine Restnutzungsdauer bis 2025 hat.  Diese Maßnahme wird in drei Bauabschnitten durchgeführt – voraussichtlich bis Dezember 2023. Die ersten vorbereitenden Arbeiten starten am 14. November (wechselnde halbseitige Sperrung der Fahrbahn im Bereich der Kaiserstraße 121, der komplette Verkehr wird per Ampelanlage durch den Kreisverkehr geführt). Ende November muss der Kreiselarm Friedrichstraße Richtung Hagen gesperrt werden. Nach dem Ende der Arbeiten am Kreiselbauwerk will Straßen.NRW mit dem Abbruch der Overwegbrücke starten.

Während der Bauphasen 1 und 2 wird der LKW-Verkehr über 7,5 Tonnen über die Kaiserstraße nach Herdecke umgeleitet. An der Bahnbrücke Wetterstraße in Herdecke wird eine Ampel zur einspurigen Durchfahrt aufgestellt. Während dieses Zeitraums ist das Parken an der Kaiserstraße außerhalb der Parkbuchten verboten.

Mit dieser Verkehrsregelung wollen die Verantwortlichen verhindern, dass LKW durch die untere Kaiserstraße geführt wird. LKW mit Überbreite oder Überhöhe bekommen die Genehmigung, über innerstädtische Straßen mit Begleittfahrzeugen oder Polizei aus dem Schöntal über die Karlstraße zur Friedrichstraße zu fahren. Die Unternehmen sind informiert.

In Kooperation mit der Stadt und dem Landesbetrieb wurde die Verkehrsführung so geplant, dass die Feuerwehr jederzeit mit ihren Rettungsfahrten zu den jeweiligen Einsatzorten gelangt. Mit der Drehleiter in Alt-Wetter können in dieser Phase auch die anderen Ortsteile mitversorgt werden. Weitere Details zu den Verkehrsreglungen folgen, sobald die Planungen konkreter werden.

 

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