Dieser Sommer wird mehr und mehr zum Rekord-Sommer. Es ist seit Wochen sehr warm, es herrscht eine gefährliche Dürre und jetzt kommt auch noch eine Hitzewelle, die womöglich zwei Wochen lang bleibt.

Schon am Dienstag klettern die Temperaturen auf Werte über 30 Grad. Danach wird es jeden Tag etwas wärmer. Zum Wochenende könnte das Thermometer auf Werte nahe 40 Grad klettern. Eine größere Änderung ist kurzfristig nicht in Sicht.

Richtig blöd: Auch die kühlen Nächte der vergangenen Wochen wird es wohl für eine Weile nicht mehr geben. Die Wetterfrösche rechnen mit Tiefstwerten nicht unter 20 Grad. Erholsames Schlafen gibt es dann wohl nur noch im Keller.

Mit der Hitze verschärft sich auch die anhaltende Dürre. Schon jetzt herrscht die zweithöchste Warnstufe für Wald- und Flächenbrände. Feuer im Freien sind deshalb verboten. Das gilt auch für das Rauchen im Wald. Auch die Pflanzen leiden unter der Trockenheit. Besonders junge Bäume drohen zu verdursten und sollten gegossen werden. In der Landwirtschaft drohen Ernteausfälle. Aktuell sind keine länger andauernden Regenfälle in Sicht. Wenn überhaupt, wird es nur kurze Gewitterschauer geben.

 

Was tun gegen die Hitze?

Zu Hause und im Büro hilft nur eins: Hitze aussperren. Am frühen morgen ausgiebig lüften und tagsüber die Fenster schließen. Wer unter dem Dach wohnt, braucht einen Ventilator. Den gibt es derzeit günstig bei den einschlägigen Discountern. Kompakte Klimageräte, wie es sie jetzt in allen Baumärkten gibt, sind übrigens kaum zu empfehlen. Sie machen viel Lärm, brauch sehr viel Strom und kühlen kaum. Wirklich brauchbar sind nur zweiteilige Anlagen. Die haben die lärmende und heizende Kühlmaschine draußen an der Hauswand. Drinnen werkelt nur ein leise surrendes Kaltluftgebläse. Einzige Haken: Diese Anlagen sind sehr teuer und können nur von Fachleuten installiert werden.

Wichtig ist übrigens auch, auf die eigene Gesundheit zu achten. Wenn die Temperaturen draußen auf mehr als Körpertemperaturniveau steigt, macht der Kreislauf schnell mal schlapp. Ärzte raten dazu, sich – wenn überhaupt – im Schatten aufzuhalten und ausreichend zu trinken. Menschen, die körperlich arbeiten, benötigen unter Umständen einige Liter Wasser zusätzlich. Menschen mit Vorerkrankungen sollten auf jeden Fall ihren Hausarzt nach der richtigen Trinkmenge fragen.

Die perfekte Abkühlung gibt’s übrigens im Freibad. Dort wird das Wasser aus Hygienegründen stets kühl gehalten. Da lohnt sich ein Besuch auch noch nach Feierabend. Schließlich wird es am späten Nachmittag besonders warm in der Stadt.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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