Das Naturbad am See wird seine Pforten in diesem Sommer nicht mehr für Schwimmgäste öffnen.

Das sei das Ergebnis eines „intensiven Austauschs“ zwischen dem Trägerverein Naturbad am See und der Stadt Wetter, teilt die Verwaltung am Montag mit. Ursache seien die Folgen der Coronapandemie. Die geforderten Hygienegebote und Abstandsregeln seien „praktisch kaum umsetzbar“, hieß es weiter.

Bernd Hagedorn, Vorsitzender des Trägervereins bedauert das sehr: „Wir hätten unser Naturbad sehr gern geöffnet und den vielen kleinen und großen Schwimmfreunden in diesem Sommer eine beliebte Freizeitalternative angeboten, aber das ist mit unseren wenigen ehrenamtlich tätigen Kräften leider nicht zu stemmen.“

So müsste laut Hygienekonzept vorab eine Onlineanmeldung erfolgen und der Kasseneingang zur Registrierung der Badegäste während der gesamten Öffnungszeit besetzt sein. Zu weiteren Einschränkungen würden das Schließen der Sammelumkleiden und Duschräume gehören sowie die Sperrung des Sprungturmes und der Rutschen. Auch der Kiosk bliebe geschlossen. „Dazu kämen tagsüber zusätzliche Aufsichtspersonen an der Kasse, an der Herren- und Damentoilette und ein Mitarbeiter, der auf die Einhaltung der Abstandsregeln achtet. „Das wäre eine Verdoppelung unserer Mitarbeiterzahl, das können wir mit den uns zur Verfügung stehenden Kräften leider nicht leisten“, so Hagedorn.

Das Ehrenamt stoße damit „ganz klar an seine Grenzen“, stellt die Verwaltung treffend fest und ergänzt zugleich, dass man kein Personal zur Unterstützung einsetzen wolle weil das – wie üblich im Amtschinesisch – „nicht möglich“ sei.

Immerhin konnte die Verwaltung noch mitteilen, dass man auf eine Öffnung im nächsten Jahr hoffe.

Dass so etwas auch anders geht, kann man in vielen anderen Freibädern sehen, die nach Lockerung der Corona-Regln ihren Betrieb wieder aufgenommen haben.

 

Archivbild

 

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