Zu einem umgestürzten Baum wurde die Löscheinheit Grundschöttel Donnerstagmorgen um 07:49 Uhr in die Straße An der Kohlenbahn alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr war die Einsatzstelle in Höhe der Autobahnauffahrt bereits durch die Polizei abgesichert. Tätig werden mussten die Einsatzkräfte hier allerdings nicht mehr. Eine zufällig direkt am Schadensort vorbeikommende Privatfirma hatte den Baum schon zerkleinert und von der Fahrbahn geräumt. So konnte der Einsatz nach zwanzig Minuten abgebrochen werden.

Um 09:37 Uhr wurden dann die Löscheinheiten Alt-Wetter und Volmarstein mit dem Alarmstichwort LKW-Brand zur neuen Ruhrbrücke gerufen.

Auf der Brücke stand ein Sattelzug, welcher im unteren Bereich stark qualmte. Die Erkundung des Einsatzleiters ergab, dass es sich noch um kein offenes Feuer handelte, aber die komplette Bremsanlage heiß gelaufen war und Temperaturen weit über einhundert Grad aufwies. Zur Kühlung wurde auf jeder Seite sofort ein C-Rohr vorgenommen und die Bremsen am Zugfahrzeug und Sattelauflieger massiv mit Wasser gekühlt. Mit zwei Wärmebildkameras kontrollierten die Einsatzkräfte während des gesamten Einsatzes die betroffenen Bereiche. Nach ca. fünfundvierzig Minuten waren die Bremsen des Lastzuges dann soweit abgekühlt, dass keine Brandgefahr mehr von ihnen ausgehen konnte.

Nachdem alle Gerätschaften zurückgenommen waren, konnte der Einsatz nach gut eineinhalb Stunden beendet werden. Der Stadtbetrieb unterstütze an der Einsatzstelle die Absicherungsarbeiten der Polizei vorbildlich. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die Ruhrbrücke leider voll gesperrt werden.

 

Foto: Feuerwehr

 

Vorheriger ArtikelFeuerwehr: Mehrstündiger Einsatz in Industriebetrieb
Nächster ArtikelFeuerwehr: Viele Einsätze am Wochenende

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein