Sonne, die Wasser und Land erwärmt. Warme Luft, die nach oben steigt, kalte Luft, die nach unten sinkt, sich erwärmt und als warme Luft wieder nach oben steigt: So bildlich geht es zu, wenn die Kinder im Offenen Ganztag der Grundschule an der Bergstraße lernen, wie Wind entsteht. Seit Anfang Mai und noch bis zu den Sommerferien beschäftigen sich die Kids mit spannenden Fragen wie „Was ist der Wind und wie kommt er zustande?“ „Welche Rolle spielt dabei die Sonne?“ „Wie kann man die Stärke des Windes messen?“ „Was passiert bei welcher Windstärke?“

Dass die Kinder bei diesem Thema so begeistert bei der Sache sind, liegt an Klaus Wüster, der als einer von derzeit zehn ehrenamtlichen Klimabotschaftern der Stadt Wetter (Ruhr) Schulen und Kitas besucht, um die Kinder auf die Bedeutung des Klimaschutzes vor Ort hinzuweisen. Derzeit erkärt Wüster den Kindern des Offenen Ganztages an der Bergstraße alles rund um den Wind. Mit dabei hat er seinen „Experimentierkoffer Windkraft“, denn der „Klima-Unterricht“ ist alles andere als staubtrocken. „Wir haben aus den einzelnen Elementen schon eine kleine Windkraftanlage mit einem vierblättrigen Rotor gebaut“, erklärt Wüster. Dann wurde ermittelt, wer die meiste Puste hat: „Die Kinder haben nacheinander in einen kleinen Winderzeuger gepustet und wir haben dann nachgemessen, wer am meisten Wind erzeugt.“

 

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