Am Samstag, 25. Juni, ist die Freiheit in Alt-Wetter von 17 bis 1 Uhr erneut Spielort der „ExtraSchicht“, an der sich in diesem Jahr über 20 Städte im Ruhrgebiet beteiligen. „Wir sind sehr froh, nach zwei Jahren Pandemie-Zwangspause die ExtraSchicht wieder auf die Beine stellen zu können“, so Jens Lagemann von der RuhrTourismus GmbH.

Der Kulturverein Lichtburg hat bereits wie in 2019 ein Programm vorgelegt, das von der Illumination der historischen Gebäude über Musik diverser Bands, handwerkliche Vorführungen und einen interaktiven Film bis zu Führungen durch die Freiheit mit den ehrenamtlichen Stadtführern des Stadtmarketings reicht. „Wir wollen die historische Freiheit als Spielort wieder zum Leuchten bringen.

Die diesjährige Nacht der Industriekultur in Wetter steht unter dem Motto „Industriekultur im Wandel. Friedrich Harkort – Der Zeit voraus?“ Der Industriepionier prägte mit der Gründung seiner Mechanischen Werkstätte 1819 in der Burgruine in Alt-Wetter die Industrialisierung in Westfalen und wird häufig als „Vater des Ruhrgebiets“ bezeichnet. Seine in dieser Gründungsphase gesetzten Maßstäbe, insbesondere die Entwicklung sozialer Standards in der Arbeitswelt waren wegweisend.

„Wir stellen Friedrich Harkort in den Mittelpunkt“, so Boenig. Das wird nicht nur durch die bekannten bunten Friedrich-Figuren geschehen, sondern auch ganz persönlich, denn Friedrich Harkort steht in Gestalt des Schauspielers Karl Hartmann am 25. Juni auch für Fotos und einen kleinen Plausch zur Verfügung. Mit einem interaktiven Film, bei denen die Zuschauer einzelne Handlungsstränge auswählen können, wird der Industriepionier in Beziehung zur heutigen Arbeitswelt gesetzt. In Kooperation mit dem Berufsbildungswerk Volmarstein geht es in dem vierminütigen Film, der alle halbe Stunde im Ev. Gemeindehaus gezeigt wird, auch um die heutigen Arbeitsbedingungen.

Wer möchte, kann sich in der Nacht der Industriekultur auch malerisch betätigen – der Künstler Josi Elstner wird eine Art „Malen nach Zahlen“ kreieren. Besucher haben dann die Möglichkeit, auf einer Art Puzzlestück aus Karton Teile eines Motives zu malen – Vorlage ist ein Foto, das Schwäne auf dem Harkortsee zeigt. Das fertige drei mal vier Meter große Kunstwerk soll dann später vor dem Stadtsaal präsentiert werden. Übrigens: für die Nacht der Industriekultur werden noch ehrenamtliche Helfer gesucht. Wer Interesse daran hat, kann sich im Lichtburg-Büro melden.

Extra Schicht-Tickets sind ab sofort im Vorverkauf für 17 Euro (ermäßigt 14 Euro) erhältlich. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt an den Spielorten, benötigen jedoch ein kostenloses Onlineticket, um vor Ort ei- und auschecken zu können. Wichtig: Tageskassen an den einzelnen Spielorten gibt es nicht mehr! Tageskassentickets sind am 25. Juni zum Preis von 20 Euro online unter www.extraschicht.de erhältlich. Unter www.extraschicht gibt es auch alle weiteren Infos.

 

 

Bild: Freuen sich auf die ExtraSchicht in Wetter (Ruhr): (v.l.:) Nicole Damaszek (städtische Wirtschaftsförderung), Bürgermeister Frank Hasenberg, Sarah Schölling (Stadtmarketing), Ekkehard Meinecke, Marcus Boenig (beide Lichtburg), Constanze Boll (städtische Wirtschaftsförderung) und Jens Lagemann (Ruhr Tourismus). (Foto: Stadt Wetter)

 

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